Herzinsuffizienz/-schwäche

Bei der Herzinsuffizienz ist das Herz nicht mehr in  der Lage, seine Aufgabe als Blurpumpe ausreichend zu erfüllen. Die Herzinsuffizienz kann im Gefolge von Herzklappenveränderungen und angeborenen Herzfehlern, unzureichender Ernährung des Herzmuskels (Herzkranzgefäßverkalkung u.   Koronarsklerose) oder erhöhtem peripheren Widerstand (Gefäßverengung -> Bluthochdruck) entstehen. Jede Herzinsuffizienz ist eine schwere Erkrankung, die jedoch nicht tödlich enden muß und die vor allem dann gute Heilungschancen hat, wenn es gelingt, die auslösenden Ursachen zu veringern oder gar zu beseitigen, z.B. durch Operation eines Herzfehlers oder Senkung des Bluthochdrucks. Das Hauptsymptom der Herzinsuffizienz ist Kurzatmigkeit oder Atemnot. Die Atemstörungen nehmen in dem Maße zu wie der ursächliche Krankheitsprozeß. Zuerst bemerkt der Patient, daß er bei leichten Anstrengungen, z.B. Treppensteigen, außer Atem kommt. Bei ungewohnten körperlichen Anstrengungen muß er sich setzen und
ausruhen, um sich langsam wieder zu erhol~n. Nachts benötigt er ein  zusätzliches Kopfkissen; u.U. stellt er auch fest, daß er nur in leicht sitzender Stellung einigermaßen gut schlafen kann. Mit fortschreitendem Krankheitsverlauf muß er sogar in Ruhezeiten nach Luft schnappen. Ein weiteres Zeichen ist das Anschwellen  der Fußknöchel, vorwiegend am Abend, wenn auch dieses Symptom nicht immer für eine H. charakteristisch ist und z.B. auch bei Krampfadern ( Varizen) auftreten kann.